wokidoki sagt danke! und tschüss!
Was war das für ein großer Spaß! Eine kleines Kommunikationsbüro als Sozialunternehmen. In dem ich die Kampagnenschrift entwickeln konnte, die mir auf dem Herzen lag: Konservative nicht zu verprellen, sondern ihnen mit Witz und gutem Design progressive Ideen zu verkaufen. In friedlicher woke-life-Balance, eben.

Das ging nur im Austausch mit meinem Beirat, den Top-Kreativen Sabine Cole, Nina Puri, Markus Abele, Robert Müller, Heiko Notter und Simon Urban, und mit der superschicken Webseite von Dennis Behrens. Und euren großzügigen Spenden! DANKE!

Die Webseite ist nun abgeschaltet, gestern habe ich für die wokidoki gGmbH notariell die Schließung beantragt. Wieso? Weil ich in Zeiten, in denen die Guten immer weniger Geld in der Tasche haben, und nach vierzehn Jahren im Fundraising, nicht mehr nach Individualspenden fragen möchte. Und ich zwar institutionelle Förderung in Aussicht hatte, zur administrativen Abwicklung aber hätte Leute einstellen müssen. Ich hatte mir wokidoki als Ein-Frau-Unternehmen erträumt, weil ich mit 55 Jahren nicht noch einmal Verantwortung für Mitarbeitende haben wollte. So habe ich die letzte Kampagne (zu Essstörungen) an das Hamburger Sozialunternehmen IMPCT gGmbH abgegeben, die sich mit ihrem patenten Team um eine Förderung zum Ausbau bewerben und ich sie dabei beraten darf. So kann ich weiter Vorträge und Workshops für NGOs zu Presse und Kommunikation geben, an gemeinnützigen Projekten als Beraterin und Konzeptionerin mitarbeiten, und mich freuen, dass wir mit wokidoki zeigen konnten, dass der Köder unbeding und immer dem Fisch schmecken muss, nie dem Angler. Wer dazu Beratung möchte, bucht mich gern.
Die schönsten Kampagnen sind noch hier und hier zu finden.

Unsere Kampagne gegen Essstörungen an Hamburger Schulen. Sie wird jetzt bundesweit ausgebaut.

10.000 Broschüren zur Debatte um §218 gingen an 140 deutsche Kirchengemeinden, um über die Entscheidung der EKD zur Liberalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen zu informieren.
Einen kleinen wokidoki-Podcast mit sechs Folgen gab es auch, mein Highlights mit Prof. Sabine Cole und Jens Balzer gibt es hoffentlich noch eine zeitlang zu hören:

Die schöne Tasche, die Markus Abele mit dem Spruch von Nina Puri designt hat, gibt es noch ein paar Hundert – die gehen natürlich an Hanseatic Help, um darin Kleidung für Geflüchtete zu verpacken.
Den Spruch nehme ich natürlich mit, denn ohne diesen gibt es keine Demokratie. Dazu werdet ihr von mir auch weiter hören.

Möchte jemand noch einen Stickerbogen mit Nina Puris Sprüchen? Ein paar sind noch da! Ich schick euch gern einen zu. Schickt mir gern eine E-Mail unter post@stevieschmiedel.de.
Alles Liebe!
Eure Stevie
